Wie Gartenbaubetriebe ihre Arbeitskosten besser kontrollieren

Arbeitskosten besser im Griff
Arbeitskosten gehören in vielen Gartenbaubetrieben zu den größten Kostenfaktoren. Dennoch fällt es vielen Betrieben schwer, Fragen wie diese zu beantworten:
- Welche Tätigkeiten verursachen die meisten Arbeitsstunden?
- Wo gehen Effizienz und Produktivität verloren?
- Basieren unsere Produktionskosten auf tatsächlichen Daten oder auf Schätzungen?
- Haben wir genügend Kapazität für die geplanten Arbeiten?
Die meisten Unternehmen verfügen bereits über viele Daten. Die Herausforderung besteht meist nicht darin, Daten zu sammeln, sondern sie miteinander zu verbinden.
Gerade bei Arbeitszeiten fehlt oft der vollständige Überblick. Obwohl die Personalkosten einen großen Einfluss auf die Rentabilität haben, ist nicht immer klar, wofür die verfügbaren Stunden tatsächlich eingesetzt werden.
Zeiterfassung kann mehr als nur Stunden erfassen
Zeiterfassung wird häufig nur für die Lohnabrechnung oder nachträgliche Auswertungen genutzt. Wird sie jedoch Teil der täglichen Arbeitsabläufe, entsteht deutlich mehr Nutzen.
Jede Tätigkeit im Betrieb kostet Zeit. Ob Mitarbeiter Stecklinge setzen, topfen, ernten, Aufträge kommissionieren, interne Transporte durchführen oder Wartungsarbeiten erledigen: Jede Stunde wirkt sich auf die tatsächlichen Produktionskosten aus.
Wenn Arbeitszeiten direkt mit den täglichen Tätigkeiten verbunden werden, entsteht Transparenz über:
- den tatsächlichen Zeitaufwand einzelner Arbeiten;
- die Anzahl der beteiligten Mitarbeiter;
- Abweichungen zwischen Planung und Realität;
- Tätigkeiten mit dem höchsten Kapazitätsbedarf.
Dadurch lassen sich Prozesse gezielt verbessern und Kosten besser steuern.
Eine Erfassung, viele Anwendungen
Der größte Nutzen entsteht, wenn Arbeitsdaten nicht isoliert betrachtet werden, sondern Teil der täglichen Geschäftsprozesse sind.
Werden Arbeitszeiten mit Produktion, Planung, Kalkulation und Finanzbuchhaltung verbunden, arbeiten alle mit derselben Datengrundlage.
Die erfassten Daten können direkt für Produktionsplanung, Kapazitätsmanagement, Kostenrechnung, Lohnabrechnung, Produktivitätsanalysen und Berichte genutzt werden.
Anstelle von einzelnen Excel-Dateien und Schätzungen entsteht eine zuverlässige Datenbasis für fundierte Entscheidungen.
Ein vollständiges Bild der Arbeitsleistung
Zuverlässige Einblicke beginnen damit, Arbeitszeiten direkt im täglichen Arbeitsprozess zu erfassen, anstatt sie nachträglich einzutragen.
Arbeitet ein Team an einem Arbeitsauftrag, wird automatisch sichtbar, wie lange die Arbeit dauert und wie viele Mitarbeiter beteiligt sind. So entsteht ein realistisches Bild des tatsächlichen Arbeitseinsatzes.
Für einen vollständigen Überblick sind auch indirekte Arbeitszeiten wichtig. Dazu gehören Wartung, Reinigung, interne Transporte, Vorbereitung und Besprechungen. In Kombination mit Anwesenheitsdaten wird deutlich, wie die verfügbare Kapazität tatsächlich genutzt wird.
Dadurch wird sichtbar:
- wie viel Arbeitsaufwand einzelne Tätigkeiten verursachen;
- wie viel Zeit für indirekte Arbeiten aufgewendet wird;
- wie die verfügbare Kapazität genutzt wird;
- wo Verbesserungspotenziale liegen.
Von Arbeitsdaten zu echten Kosteneinblicken
Werden Arbeitsdaten mit Produktion und Finanzwesen verknüpft, entstehen Erkenntnisse, die weit über die reine Zeiterfassung hinausgehen.
Unternehmen erhalten Einblick in:
- die tatsächlichen Produktionskosten;
- den Arbeitsaufwand pro Tätigkeit;
- Abweichungen zwischen Planung und Realität;
- Margen je Kultur oder Produktgruppe.
Dadurch werden Entscheidungen auf Basis von Fakten statt auf Vermutungen getroffen.
Von der Zeiterfassung zu mehr Transparenz mit der Agriware Time App
Mit Agriware Time erfassen Mitarbeiter ihre Tätigkeiten direkt am Arbeitsplatz. Produktionszeiten, indirekte Arbeiten und Anwesenheitsdaten werden in einem einzigen Prozess erfasst.
Durch die Integration mit Agriware 365 Business Central können diese Daten für Planung, Kalkulation, Lohnabrechnung und Berichte genutzt werden.
Das Ergebnis:
- präzisere Produktionskosten;
- bessere Einblicke in Margen;
- eine zuverlässigere Kapazitätsplanung;
- weniger Verwaltungsaufwand.
Das Wesentliche
Erfolgreiche Gartenbaubetriebe erfassen Arbeitszeiten nicht, weil sie es müssen, sondern weil sie dadurch bessere Einblicke gewinnen.
Durch die Kombination von direkter Arbeit, indirekter Arbeit und Anwesenheitsdaten entsteht ein vollständiges Bild von Kapazität, Kosten und Produktivität. Das schafft die Grundlage für bessere Entscheidungen und eine präzisere Kalkulation.
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